Westeingang (Haupteingang)
Osteingang (nicht öffentlich zugängig)
Nordeingang
Wappen Rein und Gayn

Die Eingänge

Der Eingang der mittelalterlichen Kirche lag sicher im Westen. Durch ihn betrat der Besucher einen Weg, der ihn nach Osten führte, der aufgehenden Sonne entgegen. Sie ist ein Symbol für Christus, den Auferstandenen. Die großen gotischen Fenster lenken den Blick zum Licht, zum Himmel. Dieser Eingang ist bei der Kirchenrenovierung im 20. Jahrhundert wieder geöffnet worden und vermittelt den ursprünglichen Raumeindruck.

 

Bei der Kirchenrenovierung gegen Ende des 16. Jahrhunderts wurde an der Stadtseite ein Eingang geschaffen. Die Stifter Caspar Rein und Andreas Gayn haben sich dort mit ihren Wappen verewigt. Wer durch diesen Eingang die Kirche betritt, erlebt einen ganz anderen Raumeindruck. Der fast quadratische Kirchenraum wirkt eher wie ein Zentralbau, der zum Verweilen einlädt. Dazu trägt bei, dass bei diesem Umbau die beiden ursprünglichen von West nach Ost führenden Säulenreihen durch zwei mächtige Pfeiler ersetzt wurden.