An der nördlichen Chorwand sieht man das große Epitaph aus weißem und rötlichen Marmor des 1690 verstorbenen Fürstlich-Braunscheigisch-Lüneburger Ratspräsidenten und Berghauptmannes Friedrich von Heimburg.  Das Grabdenkmal zeigt einen charakteristisch barocken, zweigeschossigen Aufbau, ähnlich den Altären dieser Zeit. Die Inschriftkartusche in der Mitte, die die Verdienste des Verstorbenen würdigt, wird flankiert von weinlaubgezierten Säulen, neben denen trauernde Putten erscheinen. In den Aufsatz ist das in Öl auf Kupfer gemalte Porträt Friedrich von Heimburgs gesetzt, zu seinen Seiten sieht man Putten mit den typischen Symbolen der Vergänglichkeit, Uhr und Totenkopf.