Das prächtige Klenkesche Holzepitaph entstand 1603 und zeigt noch typische Renaissanceformen wie das sogenannte Roll- und Beschlagwerk. Der Aufbau besteht aus drei Teilen: dem Unterbau, zu dem Konsolen vermitteln, dem von Säulen eingerahmten Mittelstück und dem krönenden Giebelabschluss. Die unterste Inschrifttafel erinnert an die verstorbenen Kinder des fürstlich braunschweigischen Grafschaftshauptmannes von Klenke: Heinrich, der knapp zweijährig starb, und seine Schwester Elisabeth, die fünf Jahre alt wurde. Zwischen den Konsolen und am Gebälk sind Bibelsprüche gemalt, die auf das Gemälde illustrierte Geschehen der Auferstehung Christi anspielen, die auch den Verstorbenen widerfahren soll. Der hölzerne Aufbau zählt wohl zur Volkskunst, doch ist er bemerkenswert reich verziert, Wappen und kleine Figuren schmücken das Epitaph.




