FREE HUGS"- Immer wieder standen junge Menschen mit dieser Aufschrift mitten zwischen den Vielen, die Bremen mit Interesse, Fröhlichkeit und Gelassenheit bevölkerten. Unser Quartier war [leider?] weit außerhalb, nämlich in dem ältesten Gymnasium Oldenburgs, dafür aber in charmanter Umgebung mit einem fitten Betreuungs- und Frühstücksteam, das bereits um 6.30 Uhr alles bereit hielt.
Die Programmangebote, die von unseren Teilnehmenden wahrgenommen wurden, waren ebenso vielseitig wie der Kirchentag selbst, einzige Fixpunkte waren dazwischen der Abend der Begegnung" mit einem riesigen Kerzenlichtermeer zum Ausklang des Tages, das Konzert der a capella-gruppe Wise Guys" sowie der Abschlussgottesdienst am Sonntag auf der Bürgerweide.
Ansonsten waren das Zentrum der Jugend und das Zentrum der Kinder mit vielen Mit-mach- und Erlebnisstationen ein Magnet für sich, wie auch die drei Bereiche des Mark-tes der Möglichkeiten unter den Überschriften Horizonte des Glaubens", Perspektiven für die Gesellschaft" und Chancen für die Welt".
Teilweise waren es die Giveaways", die an die Stände lockten, teilweise aber auch manch aktuelles Thema wie z. B. die bevorstehenden Wahlen (einige Parteien mit deutlicher Werbung), die Auseinandersetzung mit Antifaschismus und Rassismus, die Begegnung mit gleichgeschlechtlicher Liebe, Atomkraftgegner usw.
Und waren da nicht die faszinierenden Berichte und Bildeindrücke von Thomas Reiter, der Zeiten auf der MIR und ISS verbracht hat und alle 90 Minuten die Sonne auf- und untergehen sah? Und warum sind Beginen etwas anderes als Beduinen? Und Rolli-Basketball bleibt für Menschen ohne Rollstuhlerfahrung eine wahre Herausforderung. Obgleich es ein Kirchentag der kurzen Wege war, kamen manche Teilnehmenden im Unterwegssein zwischen Messegelände, Überseestadt und Innenstadt (mit Schnoor und Schlachte) an ihre natürlichen Fußgrenzen". Auch konnte man mancherlei selbsternannten Propheten, Weltverbesserern und Kritikastern begegnen, und man kann, ja darf bloß nicht sagen, dass der norddeutsche Menschenschlag stur sei. Es gab immer wieder freundliche Begegnungen in mediterraner Kulisse an der Weser. Einzelne Teilnehmende haben auch die kulturellen Facetten der Stadt Bremen ge-streift: Universum mit Science-Center, Installationen in dem Bunker unter dem Bahn-hofsvorplatz und das Museum für Zeitgenössische Kunst.
Deutlich wurde, dass immer wieder die Menge der pulsierenden Eindrücke und Reize unsere jungen Teilnehmenden an die Grenze der Verarbeitungsfähigkeit brachten; so war auch mal schlicht nur Ballspiel auf dem Schulhof angesagt. Bei einigen steht München 2010 (2. Ökumenischer Kirchentag) und Dresden 2011 (33. Deutscher Evangelischer Kirchentag) im Kalender. Und zu den bleibenden Eindrücken gehört: Wir sind viele. Christen sind vielseitig, tolerant, verantwortungsbewusst. Und auf die Frage: Mensch, wo bist du?" - Schallt überlaut die Antwort: HIER!" Carsten Reimers, Jugenddiakon
Übrigens: Free hugs!" ist ein Angebot, sich kostenfrei umarmen zu lassen (wörtlich: freie bzw. kostenlose Umarmungen).
Ansonsten waren das Zentrum der Jugend und das Zentrum der Kinder mit vielen Mit-mach- und Erlebnisstationen ein Magnet für sich, wie auch die drei Bereiche des Mark-tes der Möglichkeiten unter den Überschriften Horizonte des Glaubens", Perspektiven für die Gesellschaft" und Chancen für die Welt".
Teilweise waren es die Giveaways", die an die Stände lockten, teilweise aber auch manch aktuelles Thema wie z. B. die bevorstehenden Wahlen (einige Parteien mit deutlicher Werbung), die Auseinandersetzung mit Antifaschismus und Rassismus, die Begegnung mit gleichgeschlechtlicher Liebe, Atomkraftgegner usw.
Und waren da nicht die faszinierenden Berichte und Bildeindrücke von Thomas Reiter, der Zeiten auf der MIR und ISS verbracht hat und alle 90 Minuten die Sonne auf- und untergehen sah? Und warum sind Beginen etwas anderes als Beduinen? Und Rolli-Basketball bleibt für Menschen ohne Rollstuhlerfahrung eine wahre Herausforderung. Obgleich es ein Kirchentag der kurzen Wege war, kamen manche Teilnehmenden im Unterwegssein zwischen Messegelände, Überseestadt und Innenstadt (mit Schnoor und Schlachte) an ihre natürlichen Fußgrenzen". Auch konnte man mancherlei selbsternannten Propheten, Weltverbesserern und Kritikastern begegnen, und man kann, ja darf bloß nicht sagen, dass der norddeutsche Menschenschlag stur sei. Es gab immer wieder freundliche Begegnungen in mediterraner Kulisse an der Weser. Einzelne Teilnehmende haben auch die kulturellen Facetten der Stadt Bremen ge-streift: Universum mit Science-Center, Installationen in dem Bunker unter dem Bahn-hofsvorplatz und das Museum für Zeitgenössische Kunst.
Deutlich wurde, dass immer wieder die Menge der pulsierenden Eindrücke und Reize unsere jungen Teilnehmenden an die Grenze der Verarbeitungsfähigkeit brachten; so war auch mal schlicht nur Ballspiel auf dem Schulhof angesagt. Bei einigen steht München 2010 (2. Ökumenischer Kirchentag) und Dresden 2011 (33. Deutscher Evangelischer Kirchentag) im Kalender. Und zu den bleibenden Eindrücken gehört: Wir sind viele. Christen sind vielseitig, tolerant, verantwortungsbewusst. Und auf die Frage: Mensch, wo bist du?" - Schallt überlaut die Antwort: HIER!" Carsten Reimers, Jugenddiakon
Übrigens: Free hugs!" ist ein Angebot, sich kostenfrei umarmen zu lassen (wörtlich: freie bzw. kostenlose Umarmungen).



