Zu Beginn der traditionellen Mitarbeiterweihnachtsfeier am Dreikönigstag im Georgenhof klopften auch die Sternsinger von der katholischen St. Josefs-Gemeinde mit ihrem Pfarrer Christian Vornewald an die Tür. Kein ungewöhnlicher Vorgang, wie die Segensbitte auf dem Türrahmen der Lutherkirche zeigt, die noch vom letzten Jahr stammt. So brauchte nur die Jahreszahl geändert zu werden. Zuvor wurde gesungen und rezitiert, gesegnet und Geld gesammelt. In diesem Jahr stand die Sammlung unter dem Motto: Klopft anTüren, pocht auf Rechte! und soll bedürftigen Kindern in Nicaragua zugute kommen. Der von den Sternsingern gespendete Segen fiel überaus reichhaltig aus, offensichtlich hatten sie am Weihrauch nicht gespart. Der Raum verwandelte sich in kurzer Zeit in eine Nebelkammer. Glücklicherweise sprang kein Brandmelder an, aber die Fotografen hatten so ihre Probleme, brauchbare Fotos zu schießen, wie nebenstehende Bilder beweisen.
In Blankenburg herrscht schon seit Jahren ein herzliches Miteinander der beiden christlichen Konfessionen. So waren bei der Mitarbeiterweihnachtsfeier viele ChorsängerInnen und BläserInnen der katholische Gemeinde anwesend. Die wöchendlichen Gottesdienste in der Kirche der Kurklinik werden ökumenisch durchgeführt, d.h. unter abwechselder Federführung. So war es auch nicht verwunderlich, dass bei diesem Besuch der katholische Pfarrer persönlich zum Weihrauchfass griff, um die in der Lutherkirche unter dem Weihnachtsbaum stehende Krippe zu segnen.
Übrigens: die Buchstaben CMB wurden oft als die Initialen der drei Könige (Caspar, Melchior, Balthasar) gedeutet, bedeuten aber „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus).
Nachrichtendetails
07.01.2012
Kategorie: Gemeinde, Georgenhof








